Eine Beerdigung ist einer der emotional schwersten Anlaesse, bei dem Alkohol eine Versuchung sein kann. Trauer, Schmerz und die erschuetternde Konfrontation mit dem Tod erzeugen den Impuls, sich zu betaeuben. Aber Ihre Trauer verdient es, gefuehlt zu werden, und Nuechternheit gibt Ihnen die Staerke, diesen schweren Tag mit Wuerde zu durchstehen.
- "Nur Wasser fuer mich, danke. Es ist ein schwerer Tag."
- "Ich bleibe bei Kaffee. Danke fuer Ihr Verstaendnis."
- "Nein danke, ich trinke heute nichts. Aber es war eine schoene Trauerfeier."
- "Fuer mich nur Tee, bitte. Wie geht es Ihnen?"
Vor der Trauerfeier
Beerdigungen sind emotionale Ausnahmesituationen. Die Kombination aus Trauer, Erinnerung und dem Zusammentreffen mit Menschen, die Sie lange nicht gesehen haben, kann ueberwältigend sein.
Bereiten Sie sich vor, indem Sie sich erlauben, zu fuehlen, und gleichzeitig einen Plan haben, um nuechtern zu bleiben.
- Bringen Sie eine Vertrauensperson mit: Jemanden bei sich zu haben, der weiss, dass Sie nicht trinken, gibt Ihnen emotionale Sicherheit.
- Erlauben Sie sich Trauer: Trauer ist kein Problem, das geloest werden muss. Sie muss gefuehlt werden. Alkohol verzoegert diesen Prozess nur.
Das Trauermahl ueberstehen
Nach der Beerdigung folgt oft ein Beisammensein mit Essen und Getraenken. Alkohol fliesst, weil Trauer und Erinnerung Hand in Hand gehen. In dieser Atmosphaere faellt es leicht, 'nur einen zur Erinnerung' zu trinken.
Haben Sie Ihr alkoholfreies Getraenk griffbereit und konzentrieren Sie sich auf die Gespraeche und Erinnerungen, nicht auf den Alkohol.
- Bestellen Sie frueh Ihr Getraenk: Kaffee, Tee oder Wasser -- haben Sie immer etwas in der Hand.
- Teilen Sie Erinnerungen: Ueber den Verstorbenen zu sprechen ist heilsam und gibt dem Trauermahl seinen wahren Zweck.
- Vermeiden Sie die Bar-Naehe: Setzen Sie sich an einen Tisch abseits der Getraenkeausgabe, wenn moeglich.
Nach der Beerdigung
Die Tage nach einer Beerdigung koennen einsam und schmerzhaft sein. Die akute Trauer loest sich in eine dumpfe Schwere auf, und Alkohol kann als schnelle Flucht verlockend sein.
Lassen Sie sich Unterstuetzung geben. Sprechen Sie mit Freunden, Therapeuten oder nutzen Sie eine App wie QUITHOL. Trauer braucht Zeit, nicht Alkohol.
- Sprechen Sie ueber Ihren Schmerz: Unterdrueckte Trauer findet oft den Weg in eine Flasche. Lassen Sie Ihre Gefuehle raus.
- Pflegen Sie Ihre Routinen: In Zeiten des Schmerzes geben Routinen Halt. Halten Sie an Schlaf, Bewegung und Mahlzeiten fest.