Abende bei Freunden zu Hause sind entspannt, gemutlich und oft von Wein, Bier oder Cocktails begleitet. Die lockere Atmosphaere macht es einerseits leichter, nuechtern zu sein, aber der vertrauliche Rahmen kann auch mehr Druck erzeugen, mitzumachen.
- "Ich hab mir was mitgebracht -- alkoholfreies Bier. Reicht mir voellig!"
- "Danke, aber ich trinke gerade nichts. Habt ihr auch Saft oder Limo?"
- "Ich bin heute Abend der nuechterne Fahrer. Aber der Kaeseauflauf sieht unglaublich aus!"
- "Nein danke, ich bin gut versorgt. Was laeuft gerade fuer einen Film?"
Vorbereitung
Der groesste Vorteil bei Treffen bei Freunden: Sie koennen kontrollieren, was Sie mitbringen. Packen Sie genuegend alkoholfreie Getraenke ein, die Sie wirklich moegen.
Wenn Sie Ihren Gastgebern vorher Bescheid geben, dass Sie nicht trinken, nehmen Sie beiden Seiten den Druck.
- Bringen Sie genug mit: Alkoholfreies Bier, Mocktail-Zutaten oder eine spezielle Limo. Genug fuer den ganzen Abend.
- Informieren Sie den Gastgeber: Eine kurze Nachricht vorab verhindert unangenehme Momente, wenn Ihnen staendig Drinks angeboten werden.
In der lockeren Atmosphaere standhalten
Bei Freunden zu Hause gibt es keine formellen Regeln. Der Wein fliesst frei, das Bier steht im Kuehlschrank. Die Versuchung ist staendig praesent, aber der Druck ist weniger formal als bei oeffentlichen Veranstaltungen.
Machen Sie sich Ihr Getraenk zu etwas Besonderem. Ein schoenes Glas, eine spezielle Zutat, ein bewusstes Ritual -- so fuehlen Sie sich nicht als Aussenseiter.
- Nutzen Sie ein schoenes Glas: Ein huebsches Glas mit einem schmackhaften alkoholfreien Drink fuehlt sich festlich an.
- Setzen Sie sich bequem hin: Machen Sie es sich gemuetlich und geniessen Sie die Gesellschaft. Komfort reduziert Verlangen.
- Engagieren Sie sich in Aktivitaeten: Brettspiele, Karten, Kochen, Musik -- Aktivitaeten lenken den Abend weg vom reinen Trinken.
Wenn Freunde draengen
Enge Freunde fuehlen sich manchmal berechtigt, mehr zu draengen als Fremde. 'Komm schon, nur ein Glas!' kann hartnaeackig wiederholt werden.
Die besten Freunde werden Ihre Entscheidung respektieren, sobald sie verstehen, dass es Ihnen ernst ist. Diejenigen, die nicht aufhoeren zu draengen, hinterfragen damit mehr ihre eigene Beziehung zum Alkohol als Ihre.
- Seien Sie klar und bestimmt: Beim ersten Mal freundlich, beim zweiten Mal bestimmt: 'Ich habe mich entschieden, und das ist endgueltig.'
- Sprechen Sie unter vier Augen: Wenn der Druck in der Gruppe zu stark wird, nehmen Sie den Freund beiseite und erklaeren Sie Ihre Situation privat.
Den Abend geniessen
Abende bei Freunden sind eigentlich nicht wegen des Alkohols gut -- sie sind wegen der Freunde gut. Das Lachen, die Gespraeche, die gemeinsamen Erinnerungen -- all das funktioniert nuechtern mindestens genauso gut.
Und am naechsten Morgen haben Sie die Erinnerung an einen schoenen Abend, statt einem verschwommenen Gefuehl der Reue.
- Konzentrieren Sie sich auf die Verbindung: Echte Gespraeche, gemeinsames Lachen und geteilte Momente -- dafuer braucht man keinen Alkohol.
- Gehen Sie, wenn es sich richtig anfuehlt: Sie muessen nicht der Letzte sein. Gehen Sie, wenn Sie einen schoenen Abend hinter sich haben.