Soziales Trinken beschreibt den moderaten Alkoholkonsum in gesellschaftlichen Situationen -- ein Glas Wein zum Abendessen, ein Bier bei einem Treffen mit Freunden. Es gilt als kulturell normal und harmlos. Aber die Grenze zwischen sozialem Trinken und problematischem Konsum ist fliessend und wird oft erst spaet erkannt.

Definition: Soziales Trinken ist moderater Alkoholkonsum in gesellschaftlichen Umgebungen, bei dem die Person die Kontrolle ueber Menge und Haeufigkeit behaelt und keine negativen Folgen erlebt.

Wann soziales Trinken die Norm ist

Echtes soziales Trinken zeichnet sich durch Kontrolle und Masshaltung aus. Sie koennen ein Glas haben und aufhoeren. Sie trinken nicht vor oder nach dem sozialen Anlass. Sie fuehlen sich ohne Alkohol in sozialen Situationen genauso wohl wie mit.

Die Menge und Haeufigkeit sind moderat: nicht mehr als ein bis zwei Drinks pro Anlass, nicht taeglich, und ohne negative Auswirkungen auf Gesundheit, Beziehungen oder Arbeit.

Warnzeichen, dass soziales Trinken zum Problem wird

Der schleichende Uebergang

Problematisches Trinken entwickelt sich selten ueber Nacht. Es ist ein schleichender Prozess, bei dem sich die Grenzen unmerklich verschieben. Was einmal ein gelegentlicher Drink war, wird zum woechentlichen Ritual, dann zum taeglichen Beduerfnis.

Da soziales Trinken kulturell so akzeptiert ist, fehlt oft der Referenzrahmen, um eine Eskalation zu erkennen. Wenn alle um Sie herum aehnlich trinken, scheint Ihr Konsum normal -- selbst wenn er es nicht ist.

Was Sie tun koennen